Infos zur Barrierefreiheit

Barrierefreiheit

Die Burg Linn und das Außengelände bieten für viele Menschen Vorteile gegenüber üblichen Messehallen. Die Lautstärke ist generell geringer, es gibt zahlreiche ruhige bis sehr ruhige Bereiche und Möglichkeiten schnell und unkompliziert größere Menschenmengen zu meiden. Bisher hatten wir keine Probleme mit Gedränge oder Engstellen. Auch vor der Bühne ist genug Platz. Es gibt auf dem Gelände viele Parkbänke, die zum Ausruhen genutzt werden können. Dazu kommen die Bänke und Stühle der Convention.

Für Leute mit Gehbehinderungen oder Rollstuhlfahrende gibt es jedoch auf dem gesamten Gelände einige Herausforderungen. Wir hatten in den vergangenen Jahren auch Rollstuhlfahrende als Helfende, die fast jeden Ort gut erreichen konnten, doch auch mit dem Rollstuhl ist nicht jede Person gleichermaßen mobil:

Anfahrt mit dem Rollstuhl

Der Bahnhof Linn für die Regionalbahnen ist nicht barrierefrei.

Die Verbindung mit barrierefreien Bussen zum barrierefreien Bahnhof Krefeld-Uerdingen soll gut sein und wird von den Krefeldern im Orga-Team empfohlen.

Die Straßenbahnen sollen oft aber nicht immer barrierefrei sein, die Straßenbahn-Haltestelle vor der Burg ist barrierefrei.

Außenbereich

Die Außenbereiche Museumswiese, Vogelwiese und Vorburg sind ebenerdig erreichbar, der Boden ist etwas uneben (u. a. Kopfsteinpflaster, siehe 1. Bild), aber somit sollte der Besuch fast aller Stände möglich sein. Außerdem liegen in dem Bereich alle für Helfer:innen und Besucher:innen wichtigen Orte und alle Verpflegungsstände. Über die Wege über der Wiesen legen wir Teppiche, so dass auch ein bisschen Regen kein Hinderungsgrund sein sollte.

Von der Vorburg zur Museumswiese gibt es eine „versandete Stufe“ (siehe 2. Bild, von Rollatoren, Kinderwägen und den meisten Rollstühlen problemlos und eigenständig überwindbar). Alternativ müsste man außen herum über das Museum zur Wiese fahren.

Herausforderungen im Außenbereich:

  • Kopfsteinpflaster
  • Unebene Wege
  • Versandete Stufe am Zugang zur Museumswiese

Die Burg

Die Burg ist eine Wasserburg, d. h. es gibt keinen Berg zu erklimmen, aber es gibt einen Burggraben. Der Weg zum Burginnenhof ist über eine Brücke mit Steigung erreichbar. Für Kinderwagen etc. ist die Steigung kein Problem. (Kopfsteinpflaster und Brücke siehe 1. Bild)

Das Museum mit Behindertentoilette (nur bis 18:00 Uhr geöffnet) ist nur über den Museumseingang vorne ebenerdig erreichbar. Außerdem gibt es auf der anderen Seite der Burg im Em Cavenn (einem Seniorenclub, der uns auf der Con hilft) eine Behindertentoilette, allerdings auch nicht viel länger geöffnet. Im Jagdschloss gibt es eine Toilette, die von vielen Rollstuhlfahrenden ebenfalls verwendet werden kann.

Die Burg (das Gebäude) selbst ist nicht barrierefrei. Im Grunde kommt man nur bis in den Burginnenhof und ggf. in den unteren Rittersaal (zwei niedrige Stufen – siehe mittlere Tür im 3. Bild. Außerdem ist der Burginnenhof voller Schotter).

Der Obere Rittersaal ist nur mittels einer Treppe (oder durch das Museum) erreichbar.

Beim Jagdschloss gibt es ebenfalls eine kleine Stufe. Dort finden Lesungen satt.

Fazit: Die Teilnahme an Lesungen und Workshops im Oberen Rittersaal ist nicht möglich, unterer Rittersaal und Jagdschloss bedingt. Burginnenhof ist etwas doof, aber nur dann interessant, falls du dort an einer Rollenspielrunde teilnehmen möchtest. Alle Show-Acts auf der Vogelwiese und die meisten stände sind mit dem Rollstuhl erreichbar.